Dein Finanzlexikon Teil I – Wichtige Fachbegriffe, einfach erklärt

Aktien: sind Anteilsscheine an einem Unternehmen. Wenn du eine Aktie besitzt, besitzt du einen gewissen Anteil an einem Unternehmen. Aktien werden meistens an der Börse gehandelt

Aktienindex: Der Aktienindex beschreibt einen Index, der die die Entwicklung in einem Segment des Aktienmarktes darstellt. Der Index misst quasi die Entwicklung einer Gruppe von Wertpapieren. Ein Beispiel hierfür wäre der DAX (Deutsche Aktien Index), der die Kursentwicklung der 30 größten und wichtigsten Aktienunternehmen zusammenfasst

Bonität: Die Bonität beschreibt die Zahlungsfähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Wenn du einen Kredit oder ein Darlehen aufnehmen möchtest wird zunächst deine Bonität vom Kreditgeber geprüft um das Risiko besser abzuschätzen und die Höhe des Zinses festzulegen.

Darlehen: beim Darlehen leiht ein bestimmter Kreditgeber z.B. eine Bank einem Kreditnehmer z.B. einer Privatperson oder einem Unternehmen Geld zu vereinbarten Konditionen.

Dauerauftrag: Ein Dauerauftrag ist eine Dauerüberweisung, die du durch deine Bank erteilen kannst. Zum Beispiel die Miete. Du legst das Datum und den Auszahlungsbetrag, sowie den Empfänger fest. Im angegebenen Rhythmus wird das Geld von der Bank überwiesen, ohne dich jeden Monat darum kümmern zu müssen.

Depot: Über ein Depot kannst du als Privatperson ein Konto erstellen, über welches du deine Wertpapiergeschäfte tätigen kannst (Kauf, Verkauf und Übertragung)

Dispositionskredit: Wenn du dein Girokonto überziehst, also dich im Minus befindest, deckt dein Dispositionskredit bis zu einer Obergrenze das Minus. Die Zinssätze hier sind natürlich wesentlich höher als bei Ratenkrediten.

Dividende: Der Gewinnanteil einer Aktie, der an den Inhaber (den Aktionär) ausgeschüttet wird, wird als Dividende bezeichnet. So werden Aktionäre am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Je mehr Aktien du also hast, desto mehr an Dividende wird an dich ausgeschüttet. Quasi eine Bonuszahlung dafür, dass du dem Unternehmen dein Kapital zur Verfügung stellst, damit sie wirtschaftlich wachsen können

ETFs: Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsennotierte Fonds, die in der Regel einen Aktienindex, wie z.B. den DAX, abbilden. Einen ausführlichen Beitrag zu ETFs findest du hier.

Fonds: sind Sammelvermögen, die von Fondsgesellschaften verwaltet werden. Die Fondsgesellschaften geben hierfür Anteilscheine aus, die du als Privatanleger kaufen kannst. Damit erhält die Gesellschaft Kapital und bündelt dieses von allen Anlegern um das Geld in verschiedene Investmentprodukte anzulegen. Die Investments werden durch Fondsmanager durchgeführt und verwaltet.

Haushaltsbuch: In einem Haushaltsbuch dokumentierst du alle Einnahmen und Ausgaben und stellst diese gegenüber. Hier und Hier findest du ausführliche Blogposts dazu.

Inflation: abgeleitet aus dem lateinischen Wort „sich aufblasen“ bedeutet Inflation, wenn sich die Preise in einer Volkswirtschaft allgemein stetig erhöhen.

Konsumkredit: Ein Konsumkredit ist nicht zweckgebunden (Ein Kredit auf eine Immobilie schon) und wird meistens für alltägliche Dinge wie eine Waschmaschine oder eine Reise genutzt. Diese Form von Kredit solltest Du am besten vermeiden.

Kurswert: wird durch Angebot und Nachfrage gebildet. Der Kurswert deiner Aktien ist an die jeweilige Situation deines Unternehmens geknüpft.

Welchen Finanzbegriffen willst du noch gerne auf den Grund gehen? Gibt es Finanzbegriffe, die du noch überhaupt nicht verstehst?

Freu dich auf Teil II der Serie!

Liebste Grüße

Hava

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.