Der „Frugal February“ – Viel mehr als nur Sparen

Wie der ein oder andere schon weiß, habe ich mir diesen Monat eine ganz besondere Challenge auferlegt:

Die „Frugal February Challenge“

Was ist die „Frugal February“ Challenge?

In meinen persönlichen Vorsätzen für 2019 hatte ich mir unter anderem das Ziel gesetzt mein Geld bewusster auszugeben. Das bedeutet für mich ein richtiges Mindset zu entwickeln, dass vor jedem (wahllosen) Kauf (sei es die neuste Kleidung, Wellness Wochenende in den Bergen, Lebensmittel, Ausgehen etc.) hinterfragt, ob dieser Kauf im Moment wirklich notwendig ist, mich glücklich macht und mein Leben auch nachhaltig bereichert. Die Antwort auf diese Frage kann für jeden bei einer Kaufentscheidung sehr individuell ausfallen. 

Um mir dieses hinterfragende Mindset anzutrainieren und immer im Unterbewusstsein auf Abruftaste zu haben (ohne viel Widerstand), habe ich mir bewusst den Februar als den Monat auserwählt, an dem ich das ganze gezielt angehen und trainieren möchte. (Abgesehen davon ist der Februar auch der kürzeste Monat im Jahr ;-))

Das klingt jetzt für den ein oder anderen erstmal sehr hart, ist es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht – das verspreche ich dir!

Wie funktioniert das Ganze?

In erster Linie heißt das für den Februar mich vom Konsumwahn zu verabschieden und zu entdecken, was mir im Leben wirklich wichtig ist und wofür ich mein Geld gerne und bewusst ausgebe und welche anderen Dinge ich eigentlich nur aus Gewohnheit kaufe. 

Das kann für jedermann eine sehr individuelle Ausprägung haben. Während jemand sein Geld sehr gerne für z.B. Farben, Leinwände etc. ausgibt, weil er oder sie dadurch mehr Inspiration und Flow im Leben erfährt, ist das für jemand anderen wiederum keine notwendige Ausgabe, die Mehrwert in dessen Leben bringen würde.  

Warum so viel Aufwand? 

Häufig haben wir uns in unserem Leben, auch in Sachen Geld, Gewohnheiten angeeignet, die uns gar nicht mehr auffallen und die wir auch nicht mehr hinterfragen. Klassisches Beispiel: Der Coffee To Go am Morgen oder der Kuchen am Mittag. Es ist fast schon ein Ritual und man denkt gar nicht darüber nach, ob man eigentlich gerade Lust auf einen Kaffee oder Kuchen hat. 

Die Challenge soll also auch helfen schlechte Gewohnheiten zu erkennen, indem man gezwungen wird diese im „Frugal February“ zu hinterfragen. 

Zeitgleich soll es die Kreativität wecken in Sachen Sparen über den Tellerrand hinaus zu denken – vielleicht finden sich in deinem Lebensstil auch ganz ungeahnte, leichte Wege Geld zu sparen, über die du noch gar nicht nachgedacht hast. 

Am Ende schult das Ganze ein gesundes Konsumbewusstsein, erlaubt dir mehr Geld zu investieren, langfristig anzulegen (Zinseszins Juhu!) und dich auf die Dinge zu konzentrieren, die dich wirklich glücklich machen und voranbringen. 

Zu wissen was dich im Leben glücklich macht und worauf man seinen Fokus setzen möchte ist meiner Meinung nach essentiell für ein glückliches Leben. Deshalb ist die „Frugal February Challenge“ viel mehr als nur eine Spar Challenge. 

Ich freue mich, wenn du auch mitmachst und deine Erfahrungen, Erkenntnisse aber auch Rückschläge mit mir in den Kommentaren teilst. 

Liebste Grüße

Hava

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