Dein Finanzlexikon Teil II – Wichtige Fachbegriffe, einfach erklärt

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Wie bereits angekündigt: Im Teil II lernst du weitere, wichtige Finanzbegriffe kurz und knapp erklärt, kennen.

Nennwert: Der Nennwert einer Aktie beschreibt den Anteil der Aktie am Grundkapital des ausgebenden Unternehmens. Der Kurswert kann sich jedoch unterscheiden. Hat die Aktie einen Nennwert von 30€ kann sich der Kurswert trotzdem höher oder niedriger sein.

Rendite: beschreibt den Kapitalertrag eines Jahres und wird meist in Prozent ausgedrückt. Anhand der Rendite kannst du erkennen, ob sich die Kapitalanlage für dich lohnt. Die Rendite kann sich aus einer Komponente oder mehreren zusammensetzen wie Zinsen, Dividenden, Kursgewinne oder Währungsgewinne.

Staatsanleihen: Staaten, wie zum Beispiel Deutschland benötigen auch Geld um ihre Aufgaben zu finanzieren oder um Schulden zu begleichen. Um das Kapital zu sammeln gibt der Staat dann Anleihen heraus.

Unternehmensanleihen: Um keinen Kredit aufzunehmen verwenden Unternehmen unter andrem auch Unternehmensanleihen (,,Corporate Bonds“), um unabhängiger von den Banken zu sein. Kaufst du nun diese Anleihe, leihst du dem Unternehmen quasi Geld. Dieses Geld zahlen dir die Unternehmen dann nach einer festgelegten Laufzeit inklusive Zinsen zurück.

Zins: Wenn du dir Geld leihst bei der Bank, kostet dies natürlich Geld – Zinsen. Die Höhe wird meist individuell vereinbart.

Zinseszinseffekt: Wenn du Zinsen weiter investiert, verzinsen sich diese wieder auch. Das nennt man den Zinseszinseffekt. Auf diese Art und Weise erhöhen sich jedes Jahr die Anlagesumme und der Ertrag deines Investments und dein Vermögen steigt schneller an. Diesen Effekt nutzen wir bei langfristen Anlagen z.B. in ETFs.

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