Wie verhalte ich mich am besten bei einer Konjunkturflaute?

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Der ein oder andere von euch mag es schon gemerkt haben – an der Börse ist im Moment ziemlich was los. Wenn du in dein Depot schaust, hast du wahrscheinlich gemerkt, dass die eine oder andere Prozentzahl eher rot als grün ist.

Laut statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft zum ersten Mal seit dem Jahr 2015 geschrumpft. Es gibt mehrere politische und wirtschaftliche Gründe für diesen Abschwung.

Einer davon sind die abnehmenden Exporte auf Grund von politischen Entscheidungen (Stichwort Trump und Brexit). Die Inlandskonjunktur, der gedrosselte private Konsum und geringere Staatsausgaben sind andere Gründe, die für den Konjunkturabschwung eine Rolle spielen. Konjunkturzyklen sind normal – in jeder Volkswirtschaft. Doch wie verhältst du dich als Junganleger in solchen Zeiten?

1. Keine Angst und Panik

Wenn das Depot mal dauerhaft rot in schwächeren Konjunkturphasen zeigt, keine Panik. Wie schon beschrieben, sind Schwankungen in einer Volkswirtschaft absolut normal. Sie kommen und gehen. Konjunkturdellen können verschiedene Auslöser haben und genau so schnell wie sie gekommen sind, auch wieder erholen. Deshalb solltest du nicht in unüberlegten Aktionismus verfallen

Ich schreibe viel von ETFs. Solltet ihr in diese investiert haben, empfehle ich euch Warten und Geduld. ETFs sind immer langfristige Geldanlagen und für kurzes Zocken nicht geeignet. Eine langfristige Geldanlage übersteht auch eine Konjunkturdelle oder auch Rezession. Beobachtet man den DAX während der letzten Jahre, hat sich dieser von Einbrüchen stets erholt und teilweise sogar auf ein besseres Niveau als vor der Krise.

2. Geldanlagen überprüfen

Um das Risiko für dich jedoch zu minimieren, kannst du deine Anlagen nochmal überprüfen und gegeben falls breiter streuen. Industrien, die stark von Konjunkturen abhängen sind meist die Technologie-, Maschinenbau- und auch die Automobilbranche. Überleg dir, in welche ETFs und Industrien du investieren könntest um dein Depot zu diversifizieren. Zum Beispiel sind die Nahrungsmittel- und Gesundheitsbranche während Konjunkturschwankungen meist beständiger.

Wie sind eure Erfahrungen? Wollt ihr mehr über Konjunkturzyklen erfahren und Möglichkeiten zur Diversifizierung eures Depots lesen?

Liebste Grüße

Hava

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