Wie hoch ist dein Vermögen wirklich?

Ende des Monats – Vorfreude! Gehalt, come to Mamma!

Mit dem Blick auf das Konto sind wir häufig überrascht ,,Hab ich wirklich so viel ausgegeben”, “Kann das stimmen”,  “Puh, da ist aber nur noch ganz schön wenig drauf”, “zum Glück Gehalt”.

Um diese Gedanken und dieses Problem zu vermeiden, gibt es einige Strategien und Hacks, die wir dir gerne in diesem Blog an die Hand geben möchten. Gemeinsam entwickeln wir uns zu allen Themen rund um das Thema Geld und finanzielle Freiheit weiter.

Eines der ersten Tools möchte ich euch heute gerne vorstellen. Los geht´s!

Damit Unternehmen immer einen Überblick über ihre finanzielle Lage behalten und ihren Geldfluss planen können führen sie eine sogenannte Bilanz in welcher Vermögenswerte und Schulden gegenüber gestellt werden.

Um Herr und Frau unserer eigenen Finanzen zu werden können wir das Prinzip der Bilanz ganz einfach auch auf unser Vermögen verwenden – eine persönliche Bilanz.

Eine persönliche Bilanz gibt Dir einen Überblick über dein Vermögen zu einem bestimmten Zeitpunkt, also das was du besitzt und das was du schuldest.

Asset Allocation

Aktiva: Das Vermögen

Vermögenswerte lassen sich grob in drei Kategorien einteilen.

  1. Liquide Mittel: Dinge die Du besitzt und die leicht verkauft werden können, ohne an Wert zu verlieren (Girokonto, Geldmarktkonten, Sparkonto, Bargeld etc.
  2. Große Vermögensanlagen: darunter fällt z.B. ein Eigenheim, Immobilien allgemein, Auto, Boote etc. Zur Bewertung dieser verwendet am besten den aktuellen Verkaufspreis dieser Anlagen
  3. Investitionen: Diese umfassen Anleihen, Aktien, Investmentfonds und u.a. auch Immobilien. Auch diese sollten durch ihren aktuellen Marktwert erfasst werden. Diesen Wert könnt ihr meist eurem Wertpapierdepot entnehmen, falls vorhanden.

 

Passiva: Verbindlichkeiten

Kommen wir nun zur Passiva Seite. Zu den Verbindlichkeiten. Die Passivseite deines Vermögens besteht aus dem Betrag, dem Du jemandem schuldest. Diese umfassen meistens laufende Rechnungen, noch offene Zahlungen auf Vermögenswerte wie z.B. Autos und Häuser, Kreditkartenguthaben und anderen Darlehen, beispielsweise einem Studienkredit, BaföG oder ähnlichem.

Habt ihr das alles aufgeschrieben, könnt ihr nun, wie es auch Unternehmen tun, euer Nettovermögen berechnen. Wie funktioniert das?

Nettovermögen

Das Nettovermögen ist der Differenz zwischen dem, was Du besitzt (die Summer deiner Aktiva) und dem was du schuldest (Summer deiner Passiva). Wenn Du ein negatives Eigenkapital hast, heißt das, du besitzt mehr Schulden als Anlagen.

Nettovermögen = (Summe A) – (Summe B)

Was ist unser Ziel?!

Unser Ziel ist natürlich ein hohes, positives Nettovermögen. Und gemeinsam können wir das realisieren. Im nächsten Post stelle ich euch ein weiteres Tool von Unternehmen, das ihr auch für eure eigenen Finanzplanung nutzen könnt vor.

Stay tuned 🙂

Liebste Grüße

Hava

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